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Tumult im Narrenhaus

Don Floriano befürchtet, er habe einen Prinzen im Duell getötet, und stellt sich verrückt. Im Narrenhaus verliebt er sich in Dona Erifila, die so wenig verrückt ist wie er, doch wie er unter Verrückten verrückt spielt. Die Liebenden wissen voneinander nicht, dass sie normal sind, und bedauern sich gegenseitig wegen ihrer Narrheit. Irrsinn simulieren ferner die Nichte des Narrenhausverwalters und deren Magd – beide weil sie in Don Floriano verliebt sind. Das barocke Thema von Schein und Sein wird in diesem Wirbel von echten und simulierenden Narren, von liebenden Verrückten und Verrückten aus Liebe, von freiwilliger und unfreiwilliger Täuschung, in die schiere Groteske getrieben: das Narrenhaus als Zerrspiegel der Welt. Es sind Partituren für phantasievolle Regisseure und Komödianten, die das Spiel um des Spieles willen, das Theater um des puren Theaters willen, lieben. Komik, Tempo und Eleganz bilden die Grundlage für diese köstliche Unterhaltung.