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Der letzte Wille

Der fränkische Autor Fitzgerald Kusz schaut den Lauten nicht nur aufs Maul, sondern auch ins Gemüt und ins Herz, wenn sie denn eines haben. Dabei kommt natürlich nicht nur Rosiges und Goldiges zum Vorschein, besonders dann nicht, wenn es darum geht, eigenes Hab und Gut zu mehren. Und wenn dann – wie in unserer Komödie – beim Aufteilen einer Erbschaft Egoismus und Raffgier in den einzelnen Erben wach werden, dann, ja dann geht es rund. Diese Auseinandersetzungen spielen sich in einem spießigen, bürgerlichen Familienkreis ab, wobei es um die Hinterlassenschaften geht, um die zu streiten sich gar nicht lohnt. Und prompt rutscht die ganze Geschichte ins unfreiwillig Komische ab. Manchmal bleibt uns freilich das Lachen dabei im Halse stecken. Mag sein, dass der eine oder die andere sich in den Personen wieder erkennen, die da wie versessen den Habseligkeiten nachjagen und sich dabei selbst zu Karikaturen degradieren.