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Der eingebildete Kranke

Diese letzte Komödie von Moliere gehört zu seinen besten und ist wohl auch seine bekannteste. Der große Dichter zieht hier nicht nur gegen die Medizin seiner Zeit zu felde, sondern er geißelt auch Starrsinn und unbelehrbare Besserwisserei. Dem wohlhabenden Bürger Argan fehlt es eigentlich an nichts, aber er verbittert sich sein Leben indem er sich einbildet krank zu sein. Von dieser Eibildung lässt er sich, völlig verbohrt, so beherrschen, dass diese selbst schon wieder eine Krankheit ist. Natürlich kippt so eine Übertreibung ins Komische um. Da er aber absolut egozentrisch sein gesamtes handeln und denken dem Dienst seiner vermeintlichen Krankheit unterwirft, schafft er Probleme 
So soll seine Tochter ohne Rücksicht auf die Neigung ihres Herzens einen Arzt heiraten, damit Honorare für Mediziner gespart werden können. Glücklicherweise gibt es aber das gewitzte Dienstmädchen Toinette. Die bringt gemeinsam mit Beralde, dem vernünftigen Bruder Argans, im allerletzten Augenblick alles wieder ins Lot. Dabei gelingt es ihr auch noch die erbschleicherischen Gelüste von Argans Ehefrau zu enthüllen. Ein köstliches, heiteres Lehrstück über die Folgen engstirnigen Denkens und Handelns.